Zeno Cosini, Protagonist in "Zenos Gewissen", wird ins Hause Malgenti eingeladen, wo er die vier Töchter des Hausherrn kennen lernt. Ada, die zweitälteste, ist schön, klug und besitzt alle Tugenden. Sie lehnt Zonos Heiratsantrag ab und entscheidet sich für eine Hochzeit mit Guido Speier, einem ebenfalls fähigen Mann, der ihre selbe soziale Stellung und Herkunft besitzt. Doch sie verwirklicht sich weder in der Heirat, noch in der Mutterrolle. Sie wird bissig und intransigent und mit der Zeit vernebelt und schließlich erlöscht ihr Geist und Fällt Zenos ständigem Alptraum zum Opfer, der Krankheit: ein Leiden, das ihre Schönheit verunstaltet.
Hier der Auftritt Adas, gemeinsam mit einer ihrer Schwestern:
Endlich betreten Ada und Alberta den Raum. Ich atmete tief ein: beide waren schön und erfüllten den bis zu diesem Zeitpunkt dunklen Salon mit Licht. Beide brünett, schlank und hoch gewachsen, jedoch sehr verschieden untereinander. Ada war bereits eine Frau, mit ernsten Augen in einem Gesicht, das für seine bessere Makellosigkeit ein bisschen bläulich erschien; ihre füllige Lockenpracht war anmutig und streng frisiert.
Dieses erste Mal erfüllte mich beim Anblick Adas ein einziger Wunsch: ich wollte mich in sie verlieben, denn daran führte kein Weg vorbei, wenn ich sie heiraten wollte.
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